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Der Alumni-Verein für Bio- und Geowissenschaften

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Geographen an der Universität Bayreuth

 

Forschungsprofil

Die Geographie in Bayreuth besitzt in der Forschung mehrere Profilschwerpunkte, die als ihr „Markenzeichen“ gelten können:

  • Die Bayreuther Afrikastudien nehmen weltweit eine Spitzenstellung ein und werden unter anderem im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. Besondere Kompetenzfelder der Forscherinnen und Forscher am Geographischen Institut, die unter anderem am DFG Schwerpunktprogramm SPP 1448 beteiligt sind, liegen in den Bereichen Entwicklungsforschung, Migration und Flucht,Stadt- und Regionalforschung, Ernährungssicherung, Auswirkungen des Klimawandels, Vegetationsveränderungen und bewaffnete Konflikte.

  • Forschungen zur Regionalentwicklung ländlicher Räume, insbesondere im oberfränkischen Nahraum. Hierbei werden Struktur- und Entwicklungsprobleme von Peripherräumen wissenschaftlich untersucht und, soweit möglich, auch für Zwecke ihrer Anwendung in der Region aufbereitet.

  • Nachhaltige Entwicklung von städtischen und ländlichen Räumen: Der Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Untersuchung der Entwicklungsprobleme und -potenziale für die Transformation zur Nachhaltigkeit in Städten und Regionen angesichts von tiefgreifenden Herausforderungen wie den demografischen Wandel, den Strukturwandel zur Dienstleistungs- und Wissensökonomie und die Energiewende. Die Forschungsergebnisse werden im engen Austausch mit Praxisakteuren transdisziplinär erarbeitet und zur Anwendung in der Praxis der Stadt- und Regionalentwicklung aufbereitet. Die Umsetzung von konkreten Projekten wird durch Begleitforschung evaluiert.

  • Wirtschaftsgeographische Forschung in Stagnations- und Schrumpfungsregionen in Deutschland sowie im internationalen Vergleich aus evolutionärer Perspektive. Im Focus stehen sowohl die Prozesse der ökonomischen Stagnation und Schrumpfung als auch die Möglichkeiten zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung der Regionen.

  • Stadtökonomie – Schwerpunkte sind die Analyse stadtaffiner Wirtschaftszweige (v.a. Dienstleistungen) und die ökonomische Entwicklung städtischer Räume unter sich wandelnden demographischen und gesellschaftlichen Bedingungen.

  • Kulturgeographische Forschung: Der Schwerpunkt liegt auf Theorie-gestützter und empirischen Forschungen dazu und darauf, wie (vor allem politische) Aspekte der Räumlichkeit kulturell projeziert und gestaltet werden, und umgekehrt, wie kulturelle Phänomene räumlich organisiert und interpretiert sind. Einzelne Themen sind: die Konstruktion und Aushandlung von sozialer und politischer Bedeutung durch historische sowie gegenwärtige Prozesse der Grenzziehung, räumliche Aspekte des Regierens, territoriale Identitätszuschreibungen, die Geschichte des ortsbezogenen politischen Symbolismus und die Rolle von Technik und technischer Gegenstände in der Steuerung körperlicher Kultur.

  • Sozialgeographische Forschung: Im Zentrum stehen gesellschafts- und sozialtheoretische Zugänge zum städtischen und ländlichen Raum im Bereich der Governance-Forschung sowie interkultureller Geographien. Hierzu werden insbesondere ethnographisch-qualitative Methoden der Sozialforschung eingesetzt. Regionale Schwerpunkte sind das Südliche Afrika und Südamerika.

  • Veränderungen von Naturräumen durch menschliches Handeln im Bereich der Vegetation und Landschaftsformen. Effekte des Klimawandels auf die Funktionsmechanismen biotischer Systeme wie auch Fragen der Geoarchäologie stehen hierbei im Mittelpunkt des Interesses.
  • Lehr-/Lernforschung. Die Schwerpunkte liegen in der Erforschung von Grundlagen geographischen Lehrens und Lernens und in der Entwicklung von Konzepten fachbezogenen Lehrens und Lernens in den Bereichen „Räumliche Orientierung“ „Interkulturelles Lernen“ und „Schülervorstellungen“.
  • Quartärforschung / Geoarchäologie. Im Quartär (Eiszeitalter) als jüngster Periode der Erdgeschichte (seit 2,6 Mio. Jahren)  tritt der Mensch auf die Bühne und beeinflusst zunehmend seine Umwelt, die aber auch starken natürlichen Veränderungen ausgesetzt ist. Die Rekonstruktion früher Umwelten des Menschen und ihrer Wechselwirkungen mit menschlichen Kulturen („Geoarchäologie“) von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart ist ein Schwerpunkt der Physischen Geographie in Bayreuth, wobei besonderes Gewicht auf physikalische Altersbestimmung mit neuartigen Methoden gelegt wird. Regional stehen Lösse und äolische Ablagerungen in Europa von Spanien bis ans Schwarze Meer sowie quartärer Vulkanismus in Mitteleuropa im Vordergrund.
  • Klimatologische Forschung. Im Fokus der klimageographischen Forschung in Bayreuth steht die Klimaökologie, die v.a. die Schnittstelle zwischen Atmosphäre und (anthropogen beeinflussten) Ökosystemen auf der Landschaftsskala beleuchtet. Durch den kombinierten Einsatz von boden- und satellitengestützter Fernerkundung, in-situ Messungen und nummerischer Modellierung stellen die Arbeiten ein Bindeglied zwischen den Anwendungen der globalen Klimaforschung und den Ansätzen in der funktionellen Biodiversitäts- und ökosystemaren Forschung dar.

 

Studiengänge

Folgende Studiengänge können in der Geographie studiert werden:

Bachelorstudiengänge:

Folgende Masterstudiengänge können in der Geographie studiert werden:

Lehramtsstudiengänge:

Professuren

Bereichsübergreifend (Geographie, Geoökologie)

Links:

 

Anmerkung: alle Inhalte wurden von der Homepage des Geographischen Instituts übernommen.

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